Integriertes Sekundarschulmodell
Welche wesentlichen Änderungen bringt die Umstellung auf das neue Modell?
Die bisherige getrennte Sekundarschule (GSS) wird ab dem Schuljahr 2025/26 durch ein integriertes Modell ersetzt. Dazu gehören neue Unterrichtsstrukturen, längere und flexiblere Lernzyklen und eine flexiblere Organisation des Schulalltags.
Wie ist der Unterricht im integrierten Sekundarschulmodell organisiert?
Der Unterricht basiert auf den Bausteinen: Input, Begleitetes Lernen, Kurs und Projekt. Diese strukturieren den Tag und ermöglichen individualisierte Lernwege.
Wo liegt der Unterschied zwischen dem integrierten Sekundarschulmodell und der Idee einer integrativen Schule?
Im Modell der integrierten Sekundarschule (ISS) bleiben Schüler/innen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus in einer gemeinsamen Klasse, werden aber in den Fächern Mathematik, Französisch und Englisch in verschiedenen Leistungsgruppen unterrichtet. Ziel ist eine durchlässige Schulstruktur, die Schüler/innen individuell fördert und ihnen die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln, ohne von Anfang an fest einer bestimmten Leistungsgruppe zugeordnet zu sein.
In einer integrativen Schule werden Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam unterrichtet, unabhängig von ihrem Leistungsniveau oder möglichen besonderen Förderbedarfen.
Kinder mit speziellen Bildungsbedürfnissen (z. B. Lernschwierigkeiten oder besonderen Begabungen) werden innerhalb der Regelklasse durch integrative Förderung (z. B. durch Heilpädagog/innen oder Förderlehrkräfte) unterstützt.
Ziel ist eine möglichst durchmischte, gemeinschaftliche Lernumgebung, in der individuelle Förderung statt separative Sonderschulung im Vordergrund steht.