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Vier Berufe an einem Tag kennenlernen

Berufe vor Ort erleben statt in der Theorie kennen lernen: Dies ist das Hauptziel des Lehrstellenparcours. Der dritte Projekttag dieser Art wurde von der Volksschule und dem Gewerbeverband Kriens organisiert – er ist Teil der Berufswahl an der Sekundarschule.

Lehrstellenparcours: Sara Wagner (Mitte) berichtet über Ihre Arbeit

Die Berufswahl geniesst an der Sekundarschule einen hohen Stellenwert. Ein Element ist der Lehrstellenparcours, welcher am 26. September zum dritten Mal stattgefunden hat. In mehreren Ateliers wurden die Schüler/innen auch oder ausschliesslich von Lernenden betreut. Eine davon ist Sara Wagner, welche auf dem Rektorat der Volksschule Kriens den Jugendlichen einen kaufmännischen Beruf näher gebracht hat. Sara Wagner berichtet aus ihrer Sicht über den Lehrstellenparcours:

Circa 220 Schüler und Schülerinnen der zweiten Sekundarschule in Kriens waren den ganzen Tag unterwegs. Sie besuchten 52 Betriebe, welche 118 Lernateliers angeboten haben. Während 50 Minuten durften die Schüler und Schülerinnen sich bei verschiedenen Berufen erkundigen und einen kleinen Einblick erhalten. Es wurden ganz unterschiedliche Berufe gezeigt wie zum Beispiel Drogist/in, Forstwart/in, Hotelfachmann/frau und Kaufmann/frau Bank. Besonders beliebt war der Beruf Informatiker/in. Zusätzlich hat die Volksschule Kriens zwei Ateliers angeboten, welche sich Lehrlings- und Lehrmeisteratelier nennen. Im Lehrlingsatelier erzählt ein Lehrling in Ausbildung, welche Erfahrungen er oder sie während der Lehrzeit gesammelt hat. Zudem haben sich sogenannte Telefonisten zur Verfügung gestellt. Sie haben zusammen mit den Schülern und Schülerinnen ein Probetelefonat durchgeführt. Bei diesem Telefonat war das Ziel, sich für eine Schnupperlehre zu bewerben. Beim Lehrmeisteratelier haben Lehrmeister die Jugendlichen informiert, auf was sie sich beim Bewerben oder in der Lehre achten müssen.

Meine Erfahrungen

Ich habe den Beruf Kaufmann/frau Dienstleistung und Administration vorgestellt. Zurzeit stehe ich im dritten Lehrjahr im Rektorat. Meine Arbeitskollegin und ich hatten am Nachmittag zwei Ateliers mit je 9 Schülern und Schülerinnen. Zum Einstieg habe ich eine kurze Präsentation vorgetragen. In der Präsentation habe ich über die kaufmännische Ausbildung erzählt, die Berufsschule und das Arbeiten im Betrieb. Nach den Infos habe ich die Schüler und Schülerinnen ins Büro begleitet. Dort haben wir die Jugendlichen mit zwei Arbeiten beschäftigt. Sie waren jeweils zu zweit oder zu dritt an einem Computer. Unser Ziel war es, die Tätigkeiten und Zusammenhänge vom Rektorat mit ihrem Schulalltag zu verbinden. Die Sekundarschüler/innen waren sehr aufmerksam und haben mit ihrer Kreativität einen positiven Eindruck hinterlassen. Wir hoffen, dass wir bei den Jugendlichen das Interesse für eine kaufmännische Ausbildung wecken konnten.