Beziehungsförderndes Spiel

Das Beziehungsfördernde Spiel ist eine Methode zur Prävention und Intervention in Schulklassen vom Kindergarten bis zur 5. Primarstufe und stellt eine mögliche Massnahme zur Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung und Beziehungsfähigkeit dar.

Während drei Vormittagen spielt jeweils eine Halbklasse unter Anleitung gemeinsam Rollenspiele. Auch Lehrpersonen spielen mit, denn sie sind ein zentraler Bezugspunkt für die Kinder. Im Spiel begegnen die Lehrpersonen den Kindern in anderen Rollen, können später Spielthemen mit dem Unterricht verknüpfen und auf die positiven Erfahrungen und Rollen Bezug nehmen. Konflikte entstehen meist in der Gruppe, welche eine eigene starke Dynamik entwickeln kann. Deshalb wird mit der ganzen Gruppe und nicht mit Einzelnen gearbeitet.

Die Methode wirkt spielerisch, kreativ, lustvoll, kindgerecht. Im Spiel wird konsequent auf das Positive fokussiert und die individuellen Stärken der einzelnen Kinder werden hervorgehoben, sodass sie sich prosozial einbringen und sich als wertvoll wahrnehmen können.